BESONDERE LERNLEISTUNG
Information zur Besonderen Lernleistung im Abitur


Organisation am GTM


Jeweils im September findet die Informationsveranstaltung zur Besonderen Lernleistung für Schülerinnen und Schüler sowie interessierte KollegInnen statt.
Termin Abitur 2017: Mittwoch, 30.09.2015
Termin Abitur 2018: Mittwoch, 28.09.2016


Nur ein genehmigter Antrag durch den Schulleiter am 1. Dezember 2015 ermöglicht die Zulassung einer Besonderen Lernleistung als P4-Fach. Wurden nur zwei der dreis Fächer aus Deutsch, Mathematik oder einer fortgeführten Fremdsprache als schriftliches Prüfungsfach gewählt, können diese nicht ersetzt werden.
Termin Abitur 2018: Freitag, 18.11.2016 - Ausgabe des schriftlichen Antragsformulars

Die Schule stellt einen Mentor zur Verfügung, darüber hinaus sind externe Betreuer der Lernleistung möglich. Die Erarbeitung ist einem 2-stündigen Wahlpflichtkurs vergleichbar und muss wissenschaftspropädeutischen Grundsätzen folgen. Konsultationen mit den Mentoren sind verpflichtend.

Im 3. KHJ findet ein Projekttag zur BLL statt. Hieraus ergibt sich die Konkretisierung des Themas und der Zielstellung. Es ist die Teilnahme von Mitgliedern der Prüfungskommission und der Fachprüfungsausschüsse sicherzustellen.

Die schriftliche Dokumentation wird nach dem 3. Kurshalbjahr 2017 bei der Prüfungskommission in zweifacher Ausfertigung abgegeben. Der genaue Termin wird durch Aushang bekannt gegeben.
Termin Abitur 2017: 31.03.2017, 07:30 Uhr

Mit der Anmeldung zur Abiturprüfung erklärt der Abiturient verbindlich die Einbringung der Besonderen Lernleistung als Prüfung auf grundlegendem Niveau.
Termin Abitur 2017:07.04.2017, bis 12:00 Uhr

Der Punktwert aus der schriftlichen Dokumentation wird dem Prüfling in einer Konsultation zum Kolloquium bekannt gegeben.
Termin Abitur 2017: 05.05.2017

In einem Kolloquium stellt der Abiturient die Besondere Lernleistung einem großen Podium und dem FPA vor. Dieses findet nach den schriftlichen und vor den mündlichen Prüfungen statt, bestenfalls vor Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen. Für die materielle und personelle Vorbereitung ist der Prüfling in Zusammenarbeit mit dem Referenten verantwortlich.
Termin Abitur 2017: 11.5., 12.05.2017

Das Kolloquium setzt sich aus einem maximal 25-minütigen Vortrag und einem mindestens 20- minütigen Gespräch zusammen. Beide Teile werden auf der Grundlage von Fach-, Methoden-, Darstellungs- und Urteilskompetenz als Ganzes bewertet.






Gesetzliche Bestimmungen

lt. Oberstufenverordnung vom 3.Dezember 2013, geändert 20.3.2014
(gleichlautend in der neuen Verodnung 2016)

nach §15
(1) Die besondere Lernleistung ist eine Leistung auf Abiturniveau, die SuS freiwillig und selbstständig in der QP erbringen können. Im Arbeitsumfang wird diese im 2. und 3. KHJ erstellt.
(2) Der Schulleiter entscheidet über Zulassung und Zuordnung der BLL.
(3) Die BLL ist in einer schriftlichen Dokumentation/ wissenschaftlichen Arbeit und einem mündlichen Kolloquium vor den mündlichen Prüfungen 2017, darzustellen und zu erläutern. Die Verschriftlichung allein ist dabei nicht die BLL.
(5) Die Schule unterstützt das Erbringen der Leistung durch entsprechende Kurs- und Konsultationsangebote.

nach §33
(2) Es wird ein Fachprüfungsausschuss einzig für die Bewertung der BLL einberufen. (5) Die schriftliche Dokumentation ist doppelt wertig, das Kolloquium einfach, so dass die Gesamtpunkzahl durch 3 dividiert wird und einen deutlichen Notenpunkt ergibt.
Die BLL ersetzt die Leistung eines schriftlichen Prüfungsfaches P4 auf grundlegendem Niveau gleichwertig. 00 Notenpunkte haben zur Folge, dass die Abiturprüfung als nicht bestanden gilt.
Die BLL wird als Ganzes bewertet. In Form eines Wortgutachtens muss der eindeutige Punktwert plausibel die Leistungen darlegen. Erst- und Zweitkorrektur sind unabhängig voneinander vorzunehmen und als solche in den Randbemerkungen (und ggf. getrennten Wortgutachten) erkennbar sein.

nach §35
(1) Benutzt eine Prüfling unerlaubte Hilfsmittel oder hält er unerlaubte Hilfsmittel bereit oder unternimmt er auf andere Weise eine Täuschung oder einen Täuschungsversuch, so werden OO Notenpunkte erteilt. Plagiate, unvollständige Quellenangaben, Wortlaut und Erkenntnisse Dritter, sind Verstöße gegen das wissenschaftliche Arbeiten, die der Eidesstattlichen Erklärung entgegen stehen, und gelten als Täuschung oder Täuschungsversuch. Dies ist ggf. in den Konsultationen zu vertiefen und zu kontrollieren.

nach §39
(2) In jeder der Prüfungen müssen mindestens 04 Notenpunkte entstehen, um die notwendigen 20 Punkte (100 Punkte in 5 Prüfungen) zu erreichen.
Deutet sich die Gefahr an, dass die Arbeit mit weniger als 04 Notenpunkten bewertet werden könnte, wird in den Konsultationen darauf verwiesen.






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